Hier lesen Sie: Was das „Grüne Zentrum“ Regen ist und welche Entstehungsgeschichte es hat

In diesem Bereich soll das künftige Grüne Zentrum entstehen

Im Rahmen seiner Behördenverlagerungsoffensive („Heimatstrategie“) beschloss der Freistaat Bayern im Jahr 2015, in Regen eine Außenstelle der Staatlichen Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (FüAk) einzurichten.
Diese wird zusammen mit dem – ohnehin in unserer Stadt ansässigen – Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) und der Land- bzw. Hauswirtschaftsschule des Landkreises Regen in einem sog. „Grünen Zentrum“ gebündelt werden.
Errichtet werden soll das Grüne Zentrum im Bereich zwischen dem heutigen NLM-Gebäude und der Schule am Weinberg – unweit des Stadtplatzes.



Dies stellt aus unserer Sicht ansich ein großartiges Vorhaben dar, das es nach Kräften zu unterstützen gilt! Denn dadurch werden hochwertige Arbeitsplätze aus den Ballungszentren nach Regen verlagert. Außerdem entsteht in unserer Stadt ein repräsentatives, modernes Verwaltungszentrum.

Hinzu kam bereits von Anfang an der Plan, im „Grünen Zentrum“ zusätzlich auch land- und forstwirtschaftliche Verbände und das Niederbayerische Landwirtschaftsmuseum (NLM) der Stadt Regen unterzubringen. Geplant war ab 2015 hierzu zunächst, dass der Freistaat Bayern das NLM-Gebäude und die umliegenden Grundstücke erwirbt und darauf ein neues „Grünes Zentrum“ errichtet. Die Stadt Regen – so die ursprünglichen Planungen – hätte sich dann mit ihrem NLM beim Freistaat Bayern „eingemietet“. 

Dieses Vorgehen wäre aus meiner Sicht zumindest nachdenkenswert gewesen. Denn hierdurch hätte sich die Stadt Regen die einmalig hohen Kosten für die notwendige Sanierung des NLM-Gebäudes gespart. Diese würden nämlich – neben dem hohen jährlichen Betriebskostendefizit des Museums – den städtischen Haushalt enorm belasten. So weit, so gut. 

Doch dann kam alles anders!