• Zuhören: Am Anfang eines jeden politischen Entscheidungsprozesses steht für mich immer das Zuhören. Als Regener Bürgermeister wären Bürgerversammlungen, Sprechstunden und Bürgerdialoge ebenso selbstverständlich, wie eine ungezwungene Präsenz im städtischen Leben: Es kann nicht sein, dass Bürgerinnen und Bürger wochenlang auf einen Gesprächstermin mit dem Bürgermeister warten müssen oder gar abgewiesen werden. Anders gesagt: Man muss auf den Bürgermeister auch einfach einmal bei einen Feierabendbier zukommen können.
  • Anpacken: Um überhaupt die Ressourcen für eine gezielte Entwicklung unserer Heimatstadt freizuschaufeln, müssen endlich altbekannte Themen, wie die Entscheidung um die Zukunft defizitärer Einrichtungen, angepackt werden. Als Bürgermeister würde ich auch Themen auch dann angehen, wenn diese unangenehm sind. Für alle Regenerinnen und Regener muss wieder eine klare politische Richtung erkennbar sein!
  • Entscheiden: Was Regen endlich wieder braucht, ist die Bereitschaft zu echten politischen Entscheidungen. Es kann nicht länger angehen, dass wichtige Richtungsentscheidungen jahrein, jahraus auf das nächste Haushaltsjahr verschoben werden. Verantwortungsvolle Politik muss auch einmal kurzfristige Kritik aushalten können, um langfristig das für die Stadt Richtige zu tun. Und hier kann sich ein Bürgermeister nicht hinter dem Stadtrat „verstecken“. Vielmehr müsste eigentlich jede Bürgerin und jeder Bürger erwarten können, dass das Stadtoberhaupt klar seine Meinung sagt und mit klaren Vorschlägen an den Stadtrat herantritt!
  • Durchsetzen: Getroffene Entscheidungen müssen auch umgesetzt werden – nicht rücksichtslos, aber dennoch konsequent. Ein Bürgermeister hat die Entscheidungen des Stadtrats umzusetzen, und sie nicht – bei Kritik – so lange immer wieder erneut auf die Tagesordnung von Stadtratssitzungen zu setzen, bis sie „zu Tode beraten“ sind und wieder in der Versenkung verschwinden.